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Transform2Open

Kostenmonitoring, Kriterien, Kompetenzen und Prozesse der Open- Access-Transformation

Das DFG-Projekt Transform2Open widmet sich der Weiterentwicklung von Budgets, Kriterien, Kompetenzen und damit verbundenen Prozessen an wissenschaftlichen Einrichtungen rund um die finanziellen Dimensionen der Open-Access-Transformation. 

Transform2Open unterstützt die Transformationsaktivitäten an Forschungseinrichtungen in Deutschland durch folgende Aktivitäten:

  1. Verbesserung und Weiterentwicklung des Kostenmonitorings;
  2. Förderung des Zusammenspiels von Bibliotheksetats, Drittmitteln und weiteren Finanzmitteln an wissenschaftlichen Einrichtungen zur Schaffung von übergreifenden Informationsbudgets;
  3. Weiterentwicklung und Internationalisierung von Kriterien für Verträge mit kommerziellen Publikationsdienstleistern;
  4. Optimierung von Arbeitsabläufen rund um den Umgang mit Publikationen sowie den zugehörigen Metadaten und Rechnungen;
  5. Förderung von Transparenz rund um die finanziellen Rahmenbedingungen der Open-Access-Transformation sowie
  6. Eruierung von Organisationsstrukturen und Kompetenzprofilen für mit der Open-Access-Transformation befassten Personen an wissenschaftlichen Einrichtungen.

Transform2Open organisiert Dialogforen, in denen Strategien sowie Konzepte und Maßnahmen zur Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen erarbeitet werden.

Im Rahmen des Projekts Transform2Open wird stets angestrebt, die Vielfalt von Fachkulturen und deren Publikationskulturen zu berücksichtigen. Ausdrücklich sind in den Kosten der Informationsversorgung und des Publizierens als auch Kosten für den Erwerb monographischer Bestände sowie Kosten für das Publizieren von Open Access-Monographien (Book Processing Charges) inkludiert. Angesichts der Dominanz (Menge und Kosten) der Zeitschriftenpublikationen im Wissenschaftssystem steht dieser Bereich bei den Diskussionen mit den Akteur:innen und damit bei den Arbeitspaketen jedoch meist im Fokus.

Dabei stellt das Projekt das erfolgreiche Zusammenspiel verschiedener transformativer Aktivitäten u. a. mit dem Verbundprojekt open-access.network und der Fokusgruppe Informationsbudget, dem Projekt openCost, sowie DEAL und anderen Projekten und Initiativen in Deutschland und auf internationaler Ebene sicher. 

Projektpartner:innen von Transform2Open sind die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich, die Universitätsbibliothek der Universität Potsdam und das Helmholtz Open Science Office.

Das Projektvorhaben Transform2Open wurde im August 2022 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt und das Projekt hat seine Arbeit im Januar 2023 aufgenommen. Das Vorhaben ist für eine Laufzeit von 36 Monaten angelegt.

Projektantrag

Bertelmann, R., Mittermaier, B., Kostädt, P., Barbers, I., Höhnow, T., Ferguson, L. M., Pampel, H., Schrader, A. C., & Weisweiler, N. (2022). Transform2Open. Kostenmonitoring, Kriterien, Kompetenzen und Prozesse der Open-Access-Transformation. Helmholtz Open Science Office. https://doi.org/10.48440/os.helmholtz.054

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